Verleser der Woche: Ich lese Mundarthritis statt Mundarthits

Die Lesbarkeit eines Textes am Bildschirm hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Faktoren sind meist unabhängig voneinander. Man kann sie einzeln optimieren. Einige dieser Faktoren sind schon aus der Printwelt bekannt, ihr Gültigkeit «on screen» kann aber leicht überprüft werden.
Schriftgrösse
Die Schriftgrösse auf dem Bildschirm ist abhängig von der Grösse (z.B. 17″) und der Auflösung (z.B. 1280 x 1024) des Bildschirms. Beide Faktoren müssen gemeinsam betrachtet werden. Die Grösse der Bildschirme hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen, was eigentlich zu einer grösseren Darstellung der Schrift führen sollte. Gleichzeitig hat die Auflösung der Bildschirme aber dazu überproportional zugenommen. Insgesamt hat die dargestellte Schriftgrösse auf Bildschirmen deshalb abgenommen.
Zeilenlänge
Die optimale Zeilenlänge richtet sich nach der Art des Textes. Infotexte, also zum Beispiel Teaser, sollten eine Zeilenlänge von 40-50 Zeichen nicht überschreiten. Für Lesetexte, also den eigentlichen Haupttext einer Webseite oder eines PDFs, sollte man zwischen 60-80 Zeichen pro Zeile vorsehen. (Willberg/Forssman 1997)
Zeilenabstand
Der Zeilenabstand muss so gewählt werden, dass der Leser bequem die nächste Zeile findet und nicht versehentlich um eine Zeile verrutscht. Hier gibt es eine doppelte Abhängigkeit zur Zeilenlänge und Schriftgrösse. Je länger die Zeile und je kleiner die Schriftgrösse, desto grösser muss der Zeilenabstand sein. Es kann also durchaus angebracht sein für den Hauttext mit einer Zeilenlänge von 70 Zeichen einen anderen Durchschuss zu wählen als für die Teasertexte, die nur eine Zeilenlänge von 40 Zeichen haben.
Kontrast
Der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund kommt eine ganz wesentliche Bedeutung bei der Lesbarkeit von Texten auf dem Bildschirm zu. Das W3C hat hierzu Standards festgelegt, deren Einhaltung mit verschiedenen Programmen überprüfen kann.
Figurensatz
Unter Figurensatz versteht man die Verwendung von Kleinbuchstaben mit führenden Versalien (Gross-/Kleinschreibung) oder den durchgehenden Einsatz von Versalien (Versalsatz). Im Allgemeinen ist Erstere vorzuziehen, da Versalsatz keine charakteristischen Wortbilder erkennen lässt. Versalsatz ist deshalb für grössere Textmengen ungeeignet, da er zu einer schnellen Ermüdung des Lesers führt. Er kann aber für Überschriften etc. verwendet werden. Buchstaben im Versalsatz wirken, wenn sie zusammen mit der Gross-/Kleinschreibung verwendet werden, zu gross. Man sollte deshalb für Versalsatz einen kleineren Schriftgrad verwenden.

Am Sonntag Abend hatte ich den Zahlschein für unsere Einbürgerung als Zürcher Stadtbürger in der Hand, als ich noch die Seite der NZZ geöffnet habe. 57% der Stimmbürger haben für die Minarett-Initiative gestimmt. Damit hatte niemand gerechnet in der Schweiz. Demokratie wird immer dann mühsam, wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat als man selbst. Dieser Entscheid ist meiner Meinung nach nicht vereinbar mit dem Recht auf freie Religionsausübung. Und das ist eine Errungenschaft der Aufklärung, die wir nicht einfach rückgängig machen können. Auch nicht per Volksabstimmung. Der Bau von Minaretten sollte deshalb einzig uns allein aus städtebaulichen Gesichtspunkten geregelt werden. Aber: in der direkten Demokratie muss man immer wieder mit solchen Ergebnissen leben.
Ich habe die 2400 Franken dann doch überwiesen. Mein Trost: in erster Linie werde ich Zürcher Stadtbürger und in Zürich (und alle anderen Schweizer Regionen, in denen ein hoher Anteil Muslime lebt) haben 70% der Stimmbürger die Initiative abgelehnt.
Es gibt ausserdem ein Tal im (ansonsten immer strng xenophoben) Tessin, das die Initiative haushochg verworfen hat. Da gehe ich das nächste Mal wandern. Es ist bestimmt wunderschön dort…

Ich habe auf meinem MacBook eine Bootcamp-Partition eingerichtet und Windows XP darauf installiert. Ich habe den neuen Schneeleoparden und folglich Bootcamp 3.0. Alles kein Problem bis ich das Update auf Service Release 3 machen wollte.
Es kam zu folgender Fehlermeldung:
“Beim Kopieren der Datei osloader.ntd ist ein Fehler aufgetreten”
Anschliessend konnte man das Update nicht erfolgreich zuende führen und das Windows-Update verabschiedete sich mit der vielversprechenden Meldung, dass das SR3 nur teilweise installiert werden konnte und dass es zu einem Fehlverhalten des Systems kommen könnte. Da klingeln natürlich alle Alarmglocken und man wendet sich vertrauenvoll an den kompetenten Microsoft Support.
Nach einigen Runden haben die herausgefunden woran es lag. Das Update versucht Dateien auf der ersten Partition eines Rechners zwischenzuspeichern. Diese Partition ist auf einem Mac aber eine Mac-Partition auf die Windows keine Schreibrechte besitzt. Die Lösung ist also das Mounten der Mac-Partition zu verhindern. Man muss dazu im Ordner C:/Windows/System32/Drivers die Datei AppleMNT umbenennen. Detailliert wird das Problem und die Lösung bei Apple Support beschrieben.
http://support.apple.com/kb/
Ich habe übrigens die Datei AppleMNT nicht wieder aktiviert. Man braucht - denke ich - keinen Zugriff auf die Mac-Partition von Windows aus.

Man nehme:
Laisse le cuir au four préchauffé pendant un bon moment. Was das genau ist, muss ich noch herausfinden.
Der Erste August ist der Schweizer “Quatorze Juillet” und das offizielle Eidgenössische Grillfest. Aber: was wird hier eigentlich gefeiert?
When running windows update on my PC I experienced an error [Error number: 0×80070715] and the security updates could not be downloaded. This is critical for windows computers. So I contacted Microdoft support. Their support for update issues is free. They came up with a solution.
This solution worked fine for me.
Powered by WordPress